Wissen & Info
Hier finden Sie Aktuelles zum Thema der kognitiven Beeinträchtigung aus Österreich, Europa und der ganzen Welt
Kann man das Demenzrisiko voraussagen? Und wie kann man es reduzieren?
Ein neuer wissenschaftlicher Durchbruch lässt hoffen: Ein neu entdeckter Biomarker könnte es ermöglichen, ein Demenzrisiko bereits zweieinhalb Jahrzehnte vor den ersten Symptomen zu identifizieren. Doch was bedeutet diese Früherkennung für die Forschung und die Betroffenen?
Der Artikel beleuchtet, welche Rolle die Genetik spielt und wie viel wir tatsächlich selbst in der Hand haben. Erfahren Sie, warum Prävention „nie zu früh oder zu spät“ ist und mit welchen 14 beeinflussbaren Faktoren – von Bildung über Hörvermögen bis hin zu sozialen Kontakten – sich laut dem aktuellen „Lancet“-Report bis zu 45 % der Demenzfälle verhindern oder verzögern ließen.
Der Artikel beleuchtet, welche Rolle die Genetik spielt und wie viel wir tatsächlich selbst in der Hand haben. Erfahren Sie, warum Prävention „nie zu früh oder zu spät“ ist und mit welchen 14 beeinflussbaren Faktoren – von Bildung über Hörvermögen bis hin zu sozialen Kontakten – sich laut dem aktuellen „Lancet“-Report bis zu 45 % der Demenzfälle verhindern oder verzögern ließen.
Demenz in Österreich: Verdoppelung der Fälle bis 2050 erwartet
Die Zahl der Demenz-Betroffenen in Österreich wird laut aktuellen Prognosen bis zur Mitte des Jahrhunderts auf fast 300.000 ansteigen. Was bedeutet diese demografische Entwicklung für unser Gesundheitssystem und die Pflegevorsorge? Ein Blick auf die drängendsten Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte.
Alzheimer-Früherkennung: Revolution durch den Bluttest?
Bisher sind Alzheimer-Diagnosen oft aufwendig, teuer und schmerzhaft. Doch ein neues, EU-gefördertes Forschungsprojekt macht Hoffnung: Ein einfacher Bluttest soll die Krankheit künftig Jahrzehnte vor den ersten Symptomen erkennen – direkt in der Hausarztpraxis. Dank innovativer Nanotechnologie liefert das Gerät Ergebnisse in nur 30 Minuten und könnte den Weg für Therapien ebnen, lange bevor das Gedächtnis nachlässt.
Personalnot im Pflegeheim: Wenn der Zwölf-Stunden-Dienst zur Zerreißprobe wird
Der Zwölf-Stunden-Dienst wird für viele Pflegekräfte zur täglichen Belastungsprobe. Wie der Personalmangel nicht nur das Personal ausbrennt, sondern auch die Qualität der Betreuung gefährdet. Ein tiefer Einblick in die aktuelle Situation der Branche.
Steigende Demenzzahlen: Tiroler Angehörige unter Druck
In Tirol sind aktuell rund 13.000 Menschen von Demenz betroffen – Tendenz steigend. Da die Pflege meist zu Hause stattfindet, wächst die Belastung für die Familien enorm. Experten fordern daher einen offeneren Umgang mit dem Thema sowie einen verstärkten Ausbau von Beratungs- und Entlastungsangeboten, wie sie etwa die Caritas Tirol bereitstellt.
Diagnose Demenz: Nicht über uns, sondern mit uns reden
Menschen mit Demenz werden oft ungefragt bevormundet. Dieser Bericht zeigt, warum Selbstbestimmung und Teilhabe bis zuletzt entscheidend sind und wie ein wertschätzender Dialog auf Augenhöhe gelingt.
Neuer Bericht von Alzheimer Europe: Alarmierende Prognose: +73 % mehr Demenzfälle bis 2050 in Österreich
Der aktuelle Bericht von Alzheimer Europe verdeutlicht den massiven Handlungsbedarf in Österreich: Die Zahl der Betroffenen wird von 172.000 (2025) auf 298.000 (2050) ansteigen.
- Medizinische Fortschritte wie Biomarker-Tests ermöglichen zwar frühere Diagnosen, doch das System hält nicht Schritt.
Wir fordern:
- Gesetzliche Ansprüche auf Diagnose, Therapie und Rehabilitation.
- Persönliche Assistenz und ein eigenes Budget für Betroffene.
- Absicherung pflegender Angehöriger.
- Medizinische Fortschritte wie Biomarker-Tests ermöglichen zwar frühere Diagnosen, doch das System hält nicht Schritt.
Wir fordern:
- Gesetzliche Ansprüche auf Diagnose, Therapie und Rehabilitation.
- Persönliche Assistenz und ein eigenes Budget für Betroffene.
- Absicherung pflegender Angehöriger.
Gleiche Chancen für alle: Die Zukunft der Demenzstudien in Europa
Warum ist die Teilnahme an Alzheimer-Studien oft so schwer? Projektleiterin Cindy Birck beleuchtet die aktuellen Herausforderungen und präsentiert Wege zu einem inklusiveren Forschungsumfeld. Von dezentralen Studiendesigns bis hin zu verständlicheren Informationen: Erfahren Sie, wie Forschung für alle Patienten zugänglich werden soll.
Proband*innen gesucht: Demenzrisiko aktiv senken mit LETHE-AT
Bis zu 45 % aller Demenzfälle gelten als vermeidbar. Das Forschungsprojekt LETHE-AT untersucht, wie ein gesunder Lebensstil in Kombination mit digitalen Hilfsmitteln die geistige Fitness schützen kann.
Für die klinische Studie in Wien, Innsbruck und Graz suchen wir Teilnehmer*innen, die erste Anzeichen von Vergesslichkeit bemerken und aktiv vorsorgen möchten.
Was Sie erwartet:
Digitale Unterstützung: Nutzung einer Smartwatch und App zur Gesundheitsförderung.
Umfassendes Training: Coaching in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Schlaf und Gedächtnis.
Wissenschaftliche Begleitung: Betreuung durch spezialisierte Gedächtniszentren.
Ihre Rolle: Sie sind bereit, Ihren Lebensstil aktiv zu verändern und moderne Technik (Smartwatch/Smartphone) im Alltag zu nutzen.
Interesse an einer Teilnahme? Leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Forschung und schützen Sie Ihre kognitive Gesundheit.
Für die klinische Studie in Wien, Innsbruck und Graz suchen wir Teilnehmer*innen, die erste Anzeichen von Vergesslichkeit bemerken und aktiv vorsorgen möchten.
Was Sie erwartet:
Digitale Unterstützung: Nutzung einer Smartwatch und App zur Gesundheitsförderung.
Umfassendes Training: Coaching in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Schlaf und Gedächtnis.
Wissenschaftliche Begleitung: Betreuung durch spezialisierte Gedächtniszentren.
Ihre Rolle: Sie sind bereit, Ihren Lebensstil aktiv zu verändern und moderne Technik (Smartwatch/Smartphone) im Alltag zu nutzen.
Interesse an einer Teilnahme? Leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Forschung und schützen Sie Ihre kognitive Gesundheit.
Leqembi: Hoffnung und Skepsis bei neuem Alzheimer-Medikament
Das in der EU zugelassene Medikament Leqembi (Wirkstoff Lecanemab) markiert einen Wendepunkt in der Alzheimer-Therapie, da es erstmals direkt an den Ursachen ansetzt und Proteinablagerungen im Gehirn abbaut. Bei Patienten im Frühstadium kann es das Fortschreiten der Erkrankung moderat verzögern.
Allerdings gibt es Einschränkungen: Die Wirkung ist begrenzt, die Behandlung durch Infusionen aufwendig und es besteht das Risiko für Nebenwirkungen wie Hirnschwellungen oder Mikroblutungen. Experten betonen daher, dass eine sorgfältige Abwägung von Nutzen und Risiken sowie eine frühzeitige Diagnose entscheidend sind.
Allerdings gibt es Einschränkungen: Die Wirkung ist begrenzt, die Behandlung durch Infusionen aufwendig und es besteht das Risiko für Nebenwirkungen wie Hirnschwellungen oder Mikroblutungen. Experten betonen daher, dass eine sorgfältige Abwägung von Nutzen und Risiken sowie eine frühzeitige Diagnose entscheidend sind.
18. Januar 2026
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Demenz Podcast
Der Demenz-Podcast bietet alle zwei Monate kompakte, praxisnahe Informationen für Menschen, die sich mit Demenz beschäftigen. In rund 30 Minuten pro Folge werden Alltagsthemen, der Umgang mit Veränderungen sowie rechtliche Fragen verständlich aufgegriffen. Der Podcast ist auf allen gängigen Plattformen und online abrufbar.