Wissen & Info
Hier finden Sie Aktuelles zum Thema der kognitiven Beeinträchtigung aus Österreich, Europa und der ganzen Welt
Demenz kostet Europa über 221 Milliarden Euro pro Jahr – Familien tragen die Hauptlast
Eine neue Studie beziffert die jährlichen gesellschaftlichen Kosten von Demenz in 30 einkommensstarken europäischen Ländern auf über 221 Milliarden Euro. 58 % davon entfallen auf unbezahlte Pflege durch Angehörige – mehr als auf die direkten Gesundheitskosten. Bei rund 8,8 Millionen Betroffenen entspricht das durchschnittlich 25.200 Euro pro Person und Jahr. Die Studie der European Academy of Neurology fordert mehr Investitionen in Pflegeinfrastruktur und Unterstützung für pflegende Angehörige.
WHO aktualisiert Leitlinien zur Demenzrisikoreduktion: Konkrete Empfehlungen für Politik und Praxis
Dass sich Demenzrisiko durch Prävention senken oder verzögern lässt, ist seit der Lancet-Commission-Studie 2024 bekannt – bis zu 45 % gelten seither als beeinflussbar. Neu ist, dass die WHO diese Evidenz nun in offizielle, praxisnahe Leitlinien übersetzt hat: Am 16. Juli 2026 stellte sie die zweite Ausgabe ihrer Empfehlungen zur Demenzrisikoreduktion vor und es gibt einen deutlichen Ausbau gegenüber 2019. Die aktualisierte Version beinhaltet nun auch neue Bereiche wie Luftverschmutzung und mehrdimensionale Interventionen. Mehr als 200 Expert*innen aus aller Welt haben über zweieinhalb Jahre an der Überarbeitung mitgewirkt.
Starke Empfehlungen der WHO:
- körperliche Aktivität
- Rauchstopp
- keine Nahrungsergänzungsmittel ohne diagnostizierten Mangel
Starke Empfehlungen der WHO:
- körperliche Aktivität
- Rauchstopp
- keine Nahrungsergänzungsmittel ohne diagnostizierten Mangel
Neues Buch: Tabuthemen in der Versorgung demenzerkrankter Menschen
Würde, Autonomie, Intimität, Sterben, Gewalt, Scham, Ekel: Themen, die in der Demenzversorgung oft unausgesprochen bleiben, aber Pflege, Therapie und Betreuung im Alltag prägen. Das von Stefanie Becker herausgegebene Fachbuch beleuchtet diese Tabus interprofessionell – von der Hausarztpraxis über Pflegeeinrichtungen bis zu therapeutischen Settings – und gibt Impulse für einen ethisch reflektierten, würdevollen Umgang mit Menschen mit Demenz.
Forscher entdecken neuen Mechanismus des Zellsterbens im Gehirn
Ein Team des King's College London hat einen bisher unbekannten Prozess namens „Karyoptose" identifiziert, der erklären könnte, wie toxische Proteine Nervenzellen bei Alzheimer und frontotemporaler Demenz zerstören. Der Zellkern schrumpft dabei schrittweise, bis er zerfällt. Die Erkenntnis liefert einen möglichen neuen Ansatzpunkt für Therapien, die den Nervenzellverlust bremsen könnten.
DDSA Newsletter Juli 2026
Frühdiagnostik bei Demenz – Chance oder Dilemma? Ein Gastkommentar beleuchtet den Praxisalltag zwischen Hoffnung und Versorgungsrealität. Außerdem: Rückblick auf unseren Vernetzungstag in Wien, Eindrücke von der ADI-Weltkonferenz in Lyon, warum Frauen besonders von Demenz betroffen sind, und eine persönliche Geschichte einer pflegenden Angehörigen. Plus: alle Selbsthilfegruppen und Angebote im Überblick.
Interview mit Sterbebegleiterin Johanna Klug
Johanna Klug begleitet Menschen beim Sterben und in der Trauer – beruflich, als Buchautorin, im eigenen Podcast. Mit Matze Hielscher spricht sie über Palliativstation und Hospiz, Reerdigung und Sterbefasten, und warum erst das Bewusstsein für die Endlichkeit das Leben wertvoll macht.
Interview mit Prof. Dietrich Grönemeyer
Vier Familienmitglieder hat er durch Demenz begleitet, zwei Motorradunfälle überlebt, einen freien Fall in einem Canyon und ist heute, mit 73, voller Lebenslust. Arzt und Autor Dietrich Grönemeyer spricht mit Matze Hielscher über Demenz als gesellschaftliche Aufgabe, das Vergeben eines gewalttätigen Vaters und den Unterschied zwischen Krankheitssystem und Gesundheitsgesellschaft.
Anti-Stigma Award 2026
Der Anti-Stigma Award 2026 von Alzheimer Europe zeichnet europäische Initiativen und Künstler*innen aus, die Musik nutzen, um das Bild von Demenz zu verändern.
Bewerbungsschluss: 26. Juni 2026.
Bewerbungsschluss: 26. Juni 2026.
Leitfaden zur Katastrophenvorsorge für pflegende Angehörige
Bei Naturereignissen oder Notfällen stehen Familien mit Pflegeaufgaben vor besonderen Herausforderungen. Die Initiative Alles Clara bietet in der aktualisierten 2. Auflage ihres Leitfadens gezielte Unterstützung für diese Ausnahmesituationen. Das Handbuch liefert praxisnahe Informationen, konkrete Handlungsempfehlungen und Checklisten, um die Versorgung von pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen auch in Krisen bestmöglich abzusichern. Neben einer detaillierten deutschen Langfassung steht auch eine kompakte Kurzfassung in vielen verschiedenen Sprachen (u. a. Englisch, Arabisch, BKS, Rumänisch, Slowakisch und Türkisch) zum kostenlosen Download bereit.
Demenz lässt sich Jahre vorher in den Augen erkennen
Das österreichische Start-up Thyra Imaging möchte die Diagnose mit einem schnellen Scan der Netzhaut revolutionieren. Die Grundlagenforschung dazu existiert bereits
Podiumsdiskussion: „Früh diagnostiziert – und dann?“
Die soziale Kernfrage unseres Vernetzungstreffens: Was passiert nach der Diagnose? Das hochkarätige Podium diskutiert im Video über Versorgungslücken im Alltag, die nötige Unterstützung für betroffene Familien und die Kraft der Selbsthilfe.
Mit: A. Pototschnigg, Assoz.-Prof. K. Heimerl, Mag. C. Leyroutz, J. Püringer und F. de Maeyer. (Moderation: S. Lackner)
Mit: A. Pototschnigg, Assoz.-Prof. K. Heimerl, Mag. C. Leyroutz, J. Püringer und F. de Maeyer. (Moderation: S. Lackner)
Fachvortrag: Alzheimer im Umbruch
Der medizinische Auftakt unseres Vernetzungstreffens: Prof.in Dr.in Elisabeth Stögmann erklärt im Video, wie moderne Blut- und Nervenwassertests die Alzheimer-Diagnostik revolutionieren. Erfahren Sie kompakt das Wichtigste über neue Antikörper-Therapien, deren Grenzen und die Chancen der Prävention.
Von Prof. Dr. Elisabeth Stögmann
Von Prof. Dr. Elisabeth Stögmann
Webinar Primär progressive Aphasien (PPA)
Das Webinar der Österreichischen Alzheimergesellschaft zum PPA Awareness Day ist nun als Aufzeichnung verfügbar. Erfahren Sie mehr über das Krankheitsbild von Expert*innen (der Beitrag von Johanna Püringer ist ab Minute 59 zu sehen) und entdecken Sie auch die Beiträge der internationalen Partnerländer.
Evidenzcheck: Übertreffen Lebensstil-Interventionen die Antiamyloid-Therapie?
Die Zulassung von Antiamyloid-Antikörpern markierte eine Wende in der Alzheimer-Therapie, doch die klinische Effektstärke bleibt umstritten. Ein aktueller systematischer Review vergleicht nun die Outcomes von hochintensiven multimodalen Lebensstil-Interventionen mit den Daten klinischer Phase-III-Studien (wie zum Beispiel zu Lecanemab oder Donanemab).
Die Ergebnisse werfen wichtige Fragen für die klinische Praxis auf:
Kognitive Performance: Während Antikörper-Therapien die Progression der Erkrankung primär verlangsamen, zeigen intensive Lebensstil-Modifikationen (Ernährung, Physisches Training, Stressmanagement) in einigen Kohorten eine tatsächliche Verbesserung kognitiver Scores wie des ADAS-Cog.
Risiko-Nutzen-Profil: Im Gegensatz zu den potenziell schwerwiegenden ARIA-Komplikationen (Amyloid-Related Imaging Abnormalities) unter Immuntherapie weisen Lebensstil-Interventionen ein exzellentes Sicherheitsprofil auf.
Ökonomische Evaluation: Angesichts massiver Kostenunterschiede bei gleichzeitig höherer Effektstärke der Verhaltensinterventionen steht die Priorisierung in der Versorgung zur Debatte.
Schwerpunktaktionen für Senioren zu digitalem Angebot
Zur Förderung der digitalen Kompetenz älterer Generationen wurde ein neues Maßnahmenpaket vorgestellt. Kernpunkte sind der Ausbau regionaler Beratungsstellen in den Gemeinden sowie die Etablierung von Peer-to-Peer-Lernformaten. Damit soll die Teilhabe an digitalen Behördenwegen und Kommunikationsdiensten sichergestellt werden.
Überlasten Krisen und Social Media unser Gehirn?
Demenzforscher Joachim Schultze über neue Therapien, den „Dopamin-Kick“ von TikTok und warum eine Gürtelrose-Impfung vor Alzheimer schützen könnte.
Die Welt dreht sich schneller, als unser Gehirn sich anpassen kann. In einem aktuellen Interview erklärt Prof. Joachim Schultze, Leiter des DZNE, warum wir uns in einer kritischen Phase der Hirngesundheit befinden. Während neue Antikörper-Therapien wie Lecanemab einen Wendepunkt in der Alzheimer-Behandlung markieren, warnt er vor dem „Brain Overload“ durch digitale Medien.
Die Kernpunkte des Experten-Checks:
* Weg vom Einheitsbrei: Alzheimer ist komplexer als nur Proteinablagerungen. Wir müssen verschiedene „Endotypen“ (z. B. stoffwechselbedingt) individuell behandeln.
* Prävention durch Impfen: Studien deuten darauf hin, dass die Gürtelrose-Impfung das Demenzrisiko senken kann.
*Faktor Resilienz: Unser Gehirn ist evolutionär nicht auf das Tempo der KI-Revolution und den Dopamin-Dauerbeschuss durch Social Media vorbereitet.
* Wirtschaftsfaktor Gehirn: Angesichts der Babyboomer-Welle fordert Schultze eine „Dekade der Gehirngesundheit“, um explodierende Pflegekosten zu verhindern.
Die Welt dreht sich schneller, als unser Gehirn sich anpassen kann. In einem aktuellen Interview erklärt Prof. Joachim Schultze, Leiter des DZNE, warum wir uns in einer kritischen Phase der Hirngesundheit befinden. Während neue Antikörper-Therapien wie Lecanemab einen Wendepunkt in der Alzheimer-Behandlung markieren, warnt er vor dem „Brain Overload“ durch digitale Medien.
Die Kernpunkte des Experten-Checks:
* Weg vom Einheitsbrei: Alzheimer ist komplexer als nur Proteinablagerungen. Wir müssen verschiedene „Endotypen“ (z. B. stoffwechselbedingt) individuell behandeln.
* Prävention durch Impfen: Studien deuten darauf hin, dass die Gürtelrose-Impfung das Demenzrisiko senken kann.
*Faktor Resilienz: Unser Gehirn ist evolutionär nicht auf das Tempo der KI-Revolution und den Dopamin-Dauerbeschuss durch Social Media vorbereitet.
* Wirtschaftsfaktor Gehirn: Angesichts der Babyboomer-Welle fordert Schultze eine „Dekade der Gehirngesundheit“, um explodierende Pflegekosten zu verhindern.
Überraschende Zahlen: Warum die Demenz-Fälle in Deutschland sinken
Trotz einer immer älter werdenden Gesellschaft gibt es eine positive Nachricht aus der Medizin: Die Zahl der Demenz-Neudiagnosen in Deutschland ist rückläufig. Zwischen 2015 und 2022 sank die Zahl der Neuerkrankungen bei Menschen über 65 Jahren um rund 25 Prozent. Auch die absolute Zahl der Betroffenen ging von 1,56 Millionen auf 1,43 Millionen zurück.
Prävention durch Lebensstil im Fokus
Laut Professor Klaus Lieb (Universitätsmedizin Mainz) liegt der Grund für diese Entwicklung weniger in neuen Medikamenten, sondern vor allem in der Beeinflussung von Risikofaktoren. Bis zu 45 Prozent aller Demenzfälle gelten als vermeidbar.
Zu den entscheidenden Faktoren für ein geringeres Risiko zählen:
* Bildung und Beruf: Ein hoher Bildungsstand und kognitiv fordernde Tätigkeiten wirken schützend.
* Medizinische Vorsorge: Die bessere Behandlung von Bluthochdruck, Diabetes und hohen Cholesterinwerten zeigt Wirkung.
* Sinnesorgane: Die Nutzung von Hör- und Sehhilfen ist essenziell, um geistig fit zu bleiben.
* Gesunder Lebensstil: Regelmäßige Bewegung, Verzicht auf das Rauchen, gesunde Ernährung und soziale Kontakte senken das Risiko massiv.
Genetik wird oft überschätzt
Der Artikel nimmt vielen Menschen die Angst vor der Erblichkeit: Wenn Eltern erst im hohen Alter an Alzheimer erkranken, ist eine genetische Ursache nahezu ausgeschlossen.
Die Balance halten
Trotz aller Vorsorge warnt der Experte vor übertriebenem Perfektionismus oder „Sport-Wahn“. Ein gesunder Lebensstil sollte in Balance mit Lebensqualität stehen. Während präventive Medikamente aktuell nicht empfohlen werden, setzen Mediziner für die Zukunft auf Antikörper-Therapien, die die Krankheit im Idealfall verhindern könnten, noch bevor Symptome auftreten.
Fazit: Wir haben unsere geistige Gesundheit zu einem großen Teil selbst in der Hand. Bildung, Vorsorge und ein aktiver Lebensstil sind die stärksten Waffen gegen das Vergessen.
Prävention durch Lebensstil im Fokus
Laut Professor Klaus Lieb (Universitätsmedizin Mainz) liegt der Grund für diese Entwicklung weniger in neuen Medikamenten, sondern vor allem in der Beeinflussung von Risikofaktoren. Bis zu 45 Prozent aller Demenzfälle gelten als vermeidbar.
Zu den entscheidenden Faktoren für ein geringeres Risiko zählen:
* Bildung und Beruf: Ein hoher Bildungsstand und kognitiv fordernde Tätigkeiten wirken schützend.
* Medizinische Vorsorge: Die bessere Behandlung von Bluthochdruck, Diabetes und hohen Cholesterinwerten zeigt Wirkung.
* Sinnesorgane: Die Nutzung von Hör- und Sehhilfen ist essenziell, um geistig fit zu bleiben.
* Gesunder Lebensstil: Regelmäßige Bewegung, Verzicht auf das Rauchen, gesunde Ernährung und soziale Kontakte senken das Risiko massiv.
Genetik wird oft überschätzt
Der Artikel nimmt vielen Menschen die Angst vor der Erblichkeit: Wenn Eltern erst im hohen Alter an Alzheimer erkranken, ist eine genetische Ursache nahezu ausgeschlossen.
Die Balance halten
Trotz aller Vorsorge warnt der Experte vor übertriebenem Perfektionismus oder „Sport-Wahn“. Ein gesunder Lebensstil sollte in Balance mit Lebensqualität stehen. Während präventive Medikamente aktuell nicht empfohlen werden, setzen Mediziner für die Zukunft auf Antikörper-Therapien, die die Krankheit im Idealfall verhindern könnten, noch bevor Symptome auftreten.
Fazit: Wir haben unsere geistige Gesundheit zu einem großen Teil selbst in der Hand. Bildung, Vorsorge und ein aktiver Lebensstil sind die stärksten Waffen gegen das Vergessen.
Verunsicherung um neue Alzheimertherapien
Kritik an Alzheimer-Therapien: Fachwelt reagiert
Sind neue Medikamente gegen Alzheimer wirkungslos? Eine aktuelle Cochrane-Studie sorgt für heftige Diskussionen. Experten wie die Neurologin Elisabeth Stögmann halten die Analyse für methodisch fragwürdig und warnen davor, die Fortschritte der letzten Jahre kleinzureden. Der Faktencheck zur aktuellen Debatte.
Sind neue Medikamente gegen Alzheimer wirkungslos? Eine aktuelle Cochrane-Studie sorgt für heftige Diskussionen. Experten wie die Neurologin Elisabeth Stögmann halten die Analyse für methodisch fragwürdig und warnen davor, die Fortschritte der letzten Jahre kleinzureden. Der Faktencheck zur aktuellen Debatte.
In Würde altern (Ö1 Radiokolleg)
Wie wollen wir später leben? Und was braucht eine Gesellschaft, um das Altern nicht als Last, sondern als würdevollen Lebensabschnitt zu gestalten?
In diesem Beitrag des Ö1 Radiokollegs geht es um weit mehr als Pflegeplätze – es geht um Selbstbestimmung, gesellschaftliche Wertschätzung und neue Konzepte für ein gutes Miteinander im Alter.
In diesem Beitrag des Ö1 Radiokollegs geht es um weit mehr als Pflegeplätze – es geht um Selbstbestimmung, gesellschaftliche Wertschätzung und neue Konzepte für ein gutes Miteinander im Alter.
Alzheimer: Die Hoffnung auf das Ende des Vergessens
Neue Antikörper-Therapien versprechen erstmals, das Fortschreiten von Alzheimer direkt zu bremsen, statt nur Symptome zu lindern. Doch wie realistisch ist der Durchbruch? Der Beitrag beleuchtet die Chancen der neuen Medikamente, die Risiken schwerer Nebenwirkungen und die dringende Notwendigkeit einer präziseren Früherkennung in Österreich.
Leben mit Demenz: Warum auch Angehörige Unterstützung brauchen
Warum die Unterstützung der Angehörigen genauso wichtig ist wie die Pflege der Patienten.
Kostenlose Schulung rund um das Thema Demenz
In Kooperation mit dem FSW Bildungszentrum hat die Integrierte Versorgung Demenz des PSD eine kostenlose Schulung rund um das Thema Demenz zusammengestellt.
Schreibwettbewerb für Menschen mit einer demenziellen Erkrankung
Alle Personen, die an Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz erkrankt sind, können daran teilnehmen. Egal, ob sie die Diagnose ganz frisch erhalten haben oder die Erkrankung schon fortgeschritten ist. Ganz egal, ob sie ihre Gedanken selbst aufschreiben oder die Worte, die ihnen
einfallen, jemanden diktieren. Der Einsendeschluss ist der 26.6.2026.
einfallen, jemanden diktieren. Der Einsendeschluss ist der 26.6.2026.
Sichtbarmachung der Demenz Angebote in Wien
Im Rahmen der Wiener Demenzstrategie hat Wien für Senior*innen gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Social Innovation Research Vienna, die Angebote für Menschen mit Demenz und deren pflegende An- und Zugehörige in Wien erhoben und kategorisiert. Diese Übersicht der wienweiten Angebote rund um das
Thema Demenz, für Betroffene, An- und Zugehörige sowie Interessierte wurde auf der Website von Wien für Senior:innen veröffentlicht.
Thema Demenz, für Betroffene, An- und Zugehörige sowie Interessierte wurde auf der Website von Wien für Senior:innen veröffentlicht.
Kann man das Demenzrisiko voraussagen? Und wie kann man es reduzieren?
Ein neuer wissenschaftlicher Durchbruch lässt hoffen: Ein neu entdeckter Biomarker könnte es ermöglichen, ein Demenzrisiko bereits zweieinhalb Jahrzehnte vor den ersten Symptomen zu identifizieren. Doch was bedeutet diese Früherkennung für die Forschung und die Betroffenen?
Der Artikel beleuchtet, welche Rolle die Genetik spielt und wie viel wir tatsächlich selbst in der Hand haben. Erfahren Sie, warum Prävention „nie zu früh oder zu spät“ ist und mit welchen 14 beeinflussbaren Faktoren – von Bildung über Hörvermögen bis hin zu sozialen Kontakten – sich laut dem aktuellen „Lancet“-Report bis zu 45 % der Demenzfälle verhindern oder verzögern ließen.
Der Artikel beleuchtet, welche Rolle die Genetik spielt und wie viel wir tatsächlich selbst in der Hand haben. Erfahren Sie, warum Prävention „nie zu früh oder zu spät“ ist und mit welchen 14 beeinflussbaren Faktoren – von Bildung über Hörvermögen bis hin zu sozialen Kontakten – sich laut dem aktuellen „Lancet“-Report bis zu 45 % der Demenzfälle verhindern oder verzögern ließen.