Wissen & Info
Hier finden Sie Aktuelles zum Thema der kognitiven Beeinträchtigung aus Österreich, Europa und der ganzen Welt
Kostenlose Schulung rund um das Thema Demenz
In Kooperation mit dem FSW Bildungszentrum hat die Integrierte Versorgung Demenz des PSD eine kostenlose Schulung rund um das Thema Demenz zusammengestellt.
Schreibwettbewerb für Menschen mit einer demenziellen Erkrankung
Alle Personen, die an Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz erkrankt sind, können daran teilnehmen. Egal, ob sie die Diagnose ganz frisch erhalten haben oder die Erkrankung schon fortgeschritten ist. Ganz egal, ob sie ihre Gedanken selbst aufschreiben oder die Worte, die ihnen
einfallen, jemanden diktieren. Der Einsendeschluss ist der 26.6.2026.
einfallen, jemanden diktieren. Der Einsendeschluss ist der 26.6.2026.
Sichtbarmachung der Demenz Angebote in Wien
Im Rahmen der Wiener Demenzstrategie hat Wien für Senior*innen gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Social Innovation Research Vienna, die Angebote für Menschen mit Demenz und deren pflegende An- und Zugehörige in Wien erhoben und kategorisiert. Diese Übersicht der wienweiten Angebote rund um das
Thema Demenz, für Betroffene, An- und Zugehörige sowie Interessierte wurde auf der Website von Wien für Senior:innen veröffentlicht.
Thema Demenz, für Betroffene, An- und Zugehörige sowie Interessierte wurde auf der Website von Wien für Senior:innen veröffentlicht.
Demenz in Österreich: Verdoppelung der Fälle bis 2050 erwartet
Die Zahl der Demenz-Betroffenen in Österreich wird laut aktuellen Prognosen bis zur Mitte des Jahrhunderts auf fast 300.000 ansteigen. Was bedeutet diese demografische Entwicklung für unser Gesundheitssystem und die Pflegevorsorge? Ein Blick auf die drängendsten Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte.
Personalnot im Pflegeheim: Wenn der Zwölf-Stunden-Dienst zur Zerreißprobe wird
Der Zwölf-Stunden-Dienst wird für viele Pflegekräfte zur täglichen Belastungsprobe. Wie der Personalmangel nicht nur das Personal ausbrennt, sondern auch die Qualität der Betreuung gefährdet. Ein tiefer Einblick in die aktuelle Situation der Branche.
Steigende Demenzzahlen: Tiroler Angehörige unter Druck
In Tirol sind aktuell rund 13.000 Menschen von Demenz betroffen – Tendenz steigend. Da die Pflege meist zu Hause stattfindet, wächst die Belastung für die Familien enorm. Experten fordern daher einen offeneren Umgang mit dem Thema sowie einen verstärkten Ausbau von Beratungs- und Entlastungsangeboten, wie sie etwa die Caritas Tirol bereitstellt.
Diagnose Demenz: Nicht über uns, sondern mit uns reden
Menschen mit Demenz werden oft ungefragt bevormundet. Dieser Bericht zeigt, warum Selbstbestimmung und Teilhabe bis zuletzt entscheidend sind und wie ein wertschätzender Dialog auf Augenhöhe gelingt.
Proband*innen gesucht: Demenzrisiko aktiv senken mit LETHE-AT
Bis zu 45 % aller Demenzfälle gelten als vermeidbar. Das Forschungsprojekt LETHE-AT untersucht, wie ein gesunder Lebensstil in Kombination mit digitalen Hilfsmitteln die geistige Fitness schützen kann.
Für die klinische Studie in Wien, Innsbruck und Graz suchen wir Teilnehmer*innen, die erste Anzeichen von Vergesslichkeit bemerken und aktiv vorsorgen möchten.
Was Sie erwartet:
Digitale Unterstützung: Nutzung einer Smartwatch und App zur Gesundheitsförderung.
Umfassendes Training: Coaching in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Schlaf und Gedächtnis.
Wissenschaftliche Begleitung: Betreuung durch spezialisierte Gedächtniszentren.
Ihre Rolle: Sie sind bereit, Ihren Lebensstil aktiv zu verändern und moderne Technik (Smartwatch/Smartphone) im Alltag zu nutzen.
Interesse an einer Teilnahme? Leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Forschung und schützen Sie Ihre kognitive Gesundheit.
Für die klinische Studie in Wien, Innsbruck und Graz suchen wir Teilnehmer*innen, die erste Anzeichen von Vergesslichkeit bemerken und aktiv vorsorgen möchten.
Was Sie erwartet:
Digitale Unterstützung: Nutzung einer Smartwatch und App zur Gesundheitsförderung.
Umfassendes Training: Coaching in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Schlaf und Gedächtnis.
Wissenschaftliche Begleitung: Betreuung durch spezialisierte Gedächtniszentren.
Ihre Rolle: Sie sind bereit, Ihren Lebensstil aktiv zu verändern und moderne Technik (Smartwatch/Smartphone) im Alltag zu nutzen.
Interesse an einer Teilnahme? Leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Forschung und schützen Sie Ihre kognitive Gesundheit.
Rehabilitation bei Demenz: Mehr als ein bisschen Bewegung
Rehabilitation bei Demenz ist mehr als Bewegung – sie ist ein Menschenrecht. Ein neuer Ansatz zeigt, wie gezielte, alltagsnahe Therapie Selbstständigkeit, Teilhabe und Lebensqualität von Menschen mit Demenz bis zuletzt stärken kann – und zugleich Angehörige entlastet.
24-Stunden-Pflege: Agenturen wollen bei Reform mitreden
Gesundheitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) will ab Februar die Qualitätssicherung in der 24-Stunden-Betreuung starten.
Die Agenturen begrüßen die Reform, fordern aber Einbindung in den Prozess und eine Erhöhung der Förderung (derzeit max. 800 €).
Ziel ist einheitliche Qualität und regelmäßige Pflegebesuche bei betreuten Personen.
Die Agenturen begrüßen die Reform, fordern aber Einbindung in den Prozess und eine Erhöhung der Förderung (derzeit max. 800 €).
Ziel ist einheitliche Qualität und regelmäßige Pflegebesuche bei betreuten Personen.
Ich verliere Worte, aber nicht meine Stimme
Raimund Oberschmid lebt mit einer seltenen Form der Frontotemporalen Demenz. Schritt für Schritt verliert er Wörter – aber nicht seine Stimme. Gemeinsam mit seiner Frau setzt er sich dafür ein, dass Menschen mit Demenz gehört werden und über ihr Leben selbst bestimmen können. Offen, humorvoll und mutig zeigt das Paar, dass ein gutes Leben mit Demenz möglich ist – wenn Verständnis und Akzeptanz wachsen.
Ein Blogartikel von Marianne Buchegger.
Ein Blogartikel von Marianne Buchegger.
Neue Alzheimer-Therapie im Rudolfinerhaus gestartet
Im Wiener Rudolfinerhaus wurde erstmals in Österreich die neue Infusionstherapie mit Donanemab (Kisunla) zur Behandlung von Alzheimer im Frühstadium durchgeführt. Die Substanz kann das Fortschreiten der Erkrankung nachweislich verlangsamen und gilt als wichtiger Schritt in der Demenztherapie.
Die Behandlung erfolgt im Memory Center des Rudolfinerhauses nach sorgfältiger Diagnostik und wird regelmäßig kontrolliert. Für österreichische Patient:innen sind derzeit Voruntersuchungen möglich.
Die Behandlung erfolgt im Memory Center des Rudolfinerhauses nach sorgfältiger Diagnostik und wird regelmäßig kontrolliert. Für österreichische Patient:innen sind derzeit Voruntersuchungen möglich.
Ruf nach mehr Kontrollen in der 24-Stunden-Betreuung
Immer lauter wird die Forderung nach strengeren Qualitätskontrollen und mehr Transparenz bei der 24-Stunden-Betreuung. Nur ein Bruchteil der Agenturen trägt derzeit das ÖQZ-24-Qualitätssiegel – zu wenig, sagen Expert:innen. Neben verbindlichen Standards stehen auch faire Preise und bessere Absicherung für Betreuungskräfte im Fokus.
27. Oktober 2025
ORF
Pflegekräfte als Schwerarbeiter*innen anerkannt
Ab 2026 werden Pflegeberufe in die Schwerarbeiterregelung aufgenommen – ein wichtiger Schritt zur Anerkennung der körperlich und psychisch belastenden Arbeit in der Pflege. Doch reicht das aus? Wir beleuchten, was die Änderung konkret bedeutet und welche Fragen für Pflegekräfte noch offen bleiben.
Räume, die verbinden
Im Blogartikel von Marianne Buchegger wird gezeigt, wie demenzsensible Architektur im WOAL-Haus (Wohnen ohne Alterslimit) Teilhabe, Orientierung und Gemeinschaft ermöglicht. Durch offene Grundrisse, klare Wegeführung und achtsame Gestaltung entstehen Räume, die Sicherheit und Nähe schaffen – für Menschen mit Demenz und ihre Umgebung.
Studie: Bildung hält auch spät im Leben geistig fit
Ein Beitrag im Ö1 Mittagsjournal.
Neue Sicherheitsvorgaben für Alzheimer-Medikament Lecanemab (Leqembi)
Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat die Bildgebungsrichtlinien für die Therapie mit Lecanemab erweitert: Zusätzlich zu den bisherigen MRT-Kontrollen vor der 5., 7. und 14. Infusion ist nun auch eine MRT vor der 3. Infusion verpflichtend.
Grund dafür sind internationale Berichte über frühe und teils schwere ARIA-Nebenwirkungen (Hirnschwellungen oder Mikroblutungen), die auch tödlich verlaufen konnten.
Ziel der engeren Überwachung ist es, solche Veränderungen frühzeitig zu erkennen und Komplikationen zu vermeiden.
Ärztinnen und Ärzte sollen die MRT jeweils eine Woche vor der nächsten Infusion durchführen und auswerten, bevor die Behandlung fortgesetzt wird. Bei Auffälligkeiten kann die Therapie unterbrochen oder abgebrochen werden.
Grund dafür sind internationale Berichte über frühe und teils schwere ARIA-Nebenwirkungen (Hirnschwellungen oder Mikroblutungen), die auch tödlich verlaufen konnten.
Ziel der engeren Überwachung ist es, solche Veränderungen frühzeitig zu erkennen und Komplikationen zu vermeiden.
Ärztinnen und Ärzte sollen die MRT jeweils eine Woche vor der nächsten Infusion durchführen und auswerten, bevor die Behandlung fortgesetzt wird. Bei Auffälligkeiten kann die Therapie unterbrochen oder abgebrochen werden.
Befragung zur Belastung pflegender Angehöriger von Menschen mit Demenz
Das Institut für Pflegewissenschaft der UMIT TIROL führt im Rahmen der Europäischen COST Action EDEM (CA21137) eine österreichweite Befragung durch. Ziel ist es, die Situation und Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz zu verbessern.
Gesucht werden Angehörige, die:
- über 18 Jahre alt sind und in Österreich leben
- seit mindestens 6 Monaten ein Familienmitglied oder eine nahestehende
- Person mit Demenz betreuen oder pflegen
- diese Tätigkeit unbezahlt leisten
Die Online-Befragung dauert ca. 20 Minuten.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Projektleiterin Dr. Nertila Podgorica (Nertila.Podgorica@umit-tirol.at)
Gesucht werden Angehörige, die:
- über 18 Jahre alt sind und in Österreich leben
- seit mindestens 6 Monaten ein Familienmitglied oder eine nahestehende
- Person mit Demenz betreuen oder pflegen
- diese Tätigkeit unbezahlt leisten
Die Online-Befragung dauert ca. 20 Minuten.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Projektleiterin Dr. Nertila Podgorica (Nertila.Podgorica@umit-tirol.at)
Demenzdiagnostik im Wandel
Von Kurztests über moderne Bildgebung bis zu Blutmarkern und KI: Die Früherkennung von Demenz wird immer präziser – und bald auch einfacher im Alltag.
Demenz verstehen – Ein animierter Erklärfilm
Der Film ist Teil der Plattform Demenzfreundliches Wien und unterstützt die Ziele der Wiener Demenzstrategie:
* mehr Bewusstsein,
* Information und
* Sensibilisierung in der Bevölkerung.
Erhältlich ist der Erklärfilm in einer kurzen und langen Version, mit Untertiteln auf Serbokroatisch, Englisch und Türkisch.
* mehr Bewusstsein,
* Information und
* Sensibilisierung in der Bevölkerung.
Erhältlich ist der Erklärfilm in einer kurzen und langen Version, mit Untertiteln auf Serbokroatisch, Englisch und Türkisch.
„Therapeutisches Gammeln“ bei Demenz
Die Volkshilfe Tirol startet ein Pilotprojekt in der mobilen Demenzpflege: Weniger starre Abläufe, mehr Selbstbestimmung. Im Mittelpunkt stehen die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen.
Selbsthilfe bei Demenz – PUNKT EINS Radio Ö1
Unterstützung, Angebote und Strategien im Umgang mit Demenz
Im Gespräch teilen ihre Erfahrungen:
Angela Pototschnigg – Betroffene und Selbstvertreterin
Johanna Püringer – Dachverband Demenz Selbsthilfe Austria, Selbsthilfegruppe „Über den Berg kommen“
Friedrich Gottardi – Angehöriger und Obmann der Selbsthilfegruppe „Memory“
Moderation: Barbara Zeithammer
Im Gespräch teilen ihre Erfahrungen:
Angela Pototschnigg – Betroffene und Selbstvertreterin
Johanna Püringer – Dachverband Demenz Selbsthilfe Austria, Selbsthilfegruppe „Über den Berg kommen“
Friedrich Gottardi – Angehöriger und Obmann der Selbsthilfegruppe „Memory“
Moderation: Barbara Zeithammer
Über 500.000 Menschen in Österreich beziehen Pflegegeld
Die Zahl der Anspruchsberechtigten steigt weiter: Im Juli erhielten 502.304 Personen Pflegegeld – ein Plus von 2,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Besonders sichtbar wird damit der demografische Wandel und die steigende Lebenserwartung in Österreich.
Vorarlberg: Heime besorgt
In Vorarlberg sorgt eine geplante Umstrukturierung der Fördermittel für Pflegepersonal für Unruhe. Die Dornbirner Pflegeheime befürchten, dass weniger Personalstunden zu einer schlechteren Betreuung führen könnten. Das Land betont hingegen, dass keine Kürzungen geplant seien – es gehe vielmehr um eine flexiblere Personalverteilung und moderne Pflegekonzepte. Ziel sei es, Fachkarrieren zu fördern und mehr Betreuungsplätze zu schaffen – ohne Einbußen bei der Versorgung.