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Wissen & Info

Hier finden Sie Aktuelles zum Thema der kognitiven Beeinträchtigung aus Österreich, Europa und der ganzen Welt

Schwerpunktaktionen für Senioren zu digitalem Angebot

Zur Förderung der digitalen Kompetenz älterer Generationen wurde ein neues Maßnahmenpaket vorgestellt. Kernpunkte sind der Ausbau regionaler Beratungsstellen in den Gemeinden sowie die Etablierung von Peer-to-Peer-Lernformaten. Damit soll die Teilhabe an digitalen Behördenwegen und Kommunikationsdiensten sichergestellt werden.
30. April 2026
ORF
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Überlasten Krisen und Social Media unser Gehirn?

Demenzforscher Joachim Schultze über neue Therapien, den „Dopamin-Kick“ von TikTok und warum eine Gürtelrose-Impfung vor Alzheimer schützen könnte.

Die Welt dreht sich schneller, als unser Gehirn sich anpassen kann. In einem aktuellen Interview erklärt Prof. Joachim Schultze, Leiter des DZNE, warum wir uns in einer kritischen Phase der Hirngesundheit befinden. Während neue Antikörper-Therapien wie Lecanemab einen Wendepunkt in der Alzheimer-Behandlung markieren, warnt er vor dem „Brain Overload“ durch digitale Medien.

Die Kernpunkte des Experten-Checks:
* Weg vom Einheitsbrei: Alzheimer ist komplexer als nur Proteinablagerungen. Wir müssen verschiedene „Endotypen“ (z. B. stoffwechselbedingt) individuell behandeln.
* Prävention durch Impfen: Studien deuten darauf hin, dass die Gürtelrose-Impfung das Demenzrisiko senken kann.
*Faktor Resilienz: Unser Gehirn ist evolutionär nicht auf das Tempo der KI-Revolution und den Dopamin-Dauerbeschuss durch Social Media vorbereitet.
* Wirtschaftsfaktor Gehirn: Angesichts der Babyboomer-Welle fordert Schultze eine „Dekade der Gehirngesundheit“, um explodierende Pflegekosten zu verhindern.
30. April 2026
Frankfurter Allgemeine
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Überraschende Zahlen: Warum die Demenz-Fälle in Deutschland sinken

Trotz einer immer älter werdenden Gesellschaft gibt es eine positive Nachricht aus der Medizin: Die Zahl der Demenz-Neudiagnosen in Deutschland ist rückläufig. Zwischen 2015 und 2022 sank die Zahl der Neuerkrankungen bei Menschen über 65 Jahren um rund 25 Prozent. Auch die absolute Zahl der Betroffenen ging von 1,56 Millionen auf 1,43 Millionen zurück.

Prävention durch Lebensstil im Fokus
Laut Professor Klaus Lieb (Universitätsmedizin Mainz) liegt der Grund für diese Entwicklung weniger in neuen Medikamenten, sondern vor allem in der Beeinflussung von Risikofaktoren. Bis zu 45 Prozent aller Demenzfälle gelten als vermeidbar.

Zu den entscheidenden Faktoren für ein geringeres Risiko zählen:
* Bildung und Beruf: Ein hoher Bildungsstand und kognitiv fordernde Tätigkeiten wirken schützend.
* Medizinische Vorsorge: Die bessere Behandlung von Bluthochdruck, Diabetes und hohen Cholesterinwerten zeigt Wirkung.
* Sinnesorgane: Die Nutzung von Hör- und Sehhilfen ist essenziell, um geistig fit zu bleiben.
* Gesunder Lebensstil: Regelmäßige Bewegung, Verzicht auf das Rauchen, gesunde Ernährung und soziale Kontakte senken das Risiko massiv.

Genetik wird oft überschätzt
Der Artikel nimmt vielen Menschen die Angst vor der Erblichkeit: Wenn Eltern erst im hohen Alter an Alzheimer erkranken, ist eine genetische Ursache nahezu ausgeschlossen.

Die Balance halten
Trotz aller Vorsorge warnt der Experte vor übertriebenem Perfektionismus oder „Sport-Wahn“. Ein gesunder Lebensstil sollte in Balance mit Lebensqualität stehen. Während präventive Medikamente aktuell nicht empfohlen werden, setzen Mediziner für die Zukunft auf Antikörper-Therapien, die die Krankheit im Idealfall verhindern könnten, noch bevor Symptome auftreten.

Fazit: Wir haben unsere geistige Gesundheit zu einem großen Teil selbst in der Hand. Bildung, Vorsorge und ein aktiver Lebensstil sind die stärksten Waffen gegen das Vergessen.
29. April 2026
Frankfurter Allgemeine
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Verunsicherung um neue Alzheimertherapien

Kritik an Alzheimer-Therapien: Fachwelt reagiert
Sind neue Medikamente gegen Alzheimer wirkungslos? Eine aktuelle Cochrane-Studie sorgt für heftige Diskussionen. Experten wie die Neurologin Elisabeth Stögmann halten die Analyse für methodisch fragwürdig und warnen davor, die Fortschritte der letzten Jahre kleinzureden. Der Faktencheck zur aktuellen Debatte.
23. April 2026
ORF
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In Würde altern (Ö1 Radiokolleg)

Wie wollen wir später leben? Und was braucht eine Gesellschaft, um das Altern nicht als Last, sondern als würdevollen Lebensabschnitt zu gestalten?

In diesem Beitrag des Ö1 Radiokollegs geht es um weit mehr als Pflegeplätze – es geht um Selbstbestimmung, gesellschaftliche Wertschätzung und neue Konzepte für ein gutes Miteinander im Alter.
20. April 2026
Ö1
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Alzheimer: Die Hoffnung auf das Ende des Vergessens

Neue Antikörper-Therapien versprechen erstmals, das Fortschreiten von Alzheimer direkt zu bremsen, statt nur Symptome zu lindern. Doch wie realistisch ist der Durchbruch? Der Beitrag beleuchtet die Chancen der neuen Medikamente, die Risiken schwerer Nebenwirkungen und die dringende Notwendigkeit einer präziseren Früherkennung in Österreich.
20. April 2026
Ö1
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Leben mit Demenz: Warum auch Angehörige Unterstützung brauchen

Warum die Unterstützung der Angehörigen genauso wichtig ist wie die Pflege der Patienten.
1. April 2026
Der Standard
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Kostenlose Schulung rund um das Thema Demenz

In Kooperation mit dem FSW Bildungszentrum hat die Integrierte Versorgung Demenz des PSD eine kostenlose Schulung rund um das Thema Demenz zusammengestellt.
26. März 2026
IVD und FSW
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Schreibwettbewerb für Menschen mit einer demenziellen Erkrankung

Alle Personen, die an Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz erkrankt sind, können daran teilnehmen. Egal, ob sie die Diagnose ganz frisch erhalten haben oder die Erkrankung schon fortgeschritten ist. Ganz egal, ob sie ihre Gedanken selbst aufschreiben oder die Worte, die ihnen
einfallen, jemanden diktieren. Der Einsendeschluss ist der 26.6.2026.
23. März 2026
Demenzfreundliches Wien
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Sichtbarmachung der Demenz Angebote in Wien

Im Rahmen der Wiener Demenzstrategie hat Wien für Senior*innen gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Social Innovation Research Vienna, die Angebote für Menschen mit Demenz und deren pflegende An- und Zugehörige in Wien erhoben und kategorisiert. Diese Übersicht der wienweiten Angebote rund um das
Thema Demenz, für Betroffene, An- und Zugehörige sowie Interessierte wurde auf der Website von Wien für Senior:innen veröffentlicht.
23. März 2026
Demenzfreundliches Wien
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Demenz in Österreich: Verdoppelung der Fälle bis 2050 erwartet

Die Zahl der Demenz-Betroffenen in Österreich wird laut aktuellen Prognosen bis zur Mitte des Jahrhunderts auf fast 300.000 ansteigen. Was bedeutet diese demografische Entwicklung für unser Gesundheitssystem und die Pflegevorsorge? Ein Blick auf die drängendsten Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte.
24. Februar 2026
Der Standard
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Personalnot im Pflegeheim: Wenn der Zwölf-Stunden-Dienst zur Zerreißprobe wird

Der Zwölf-Stunden-Dienst wird für viele Pflegekräfte zur täglichen Belastungsprobe. Wie der Personalmangel nicht nur das Personal ausbrennt, sondern auch die Qualität der Betreuung gefährdet. Ein tiefer Einblick in die aktuelle Situation der Branche.
16. Februar 2026
Der Standard
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Steigende Demenzzahlen: Tiroler Angehörige unter Druck

In Tirol sind aktuell rund 13.000 Menschen von Demenz betroffen – Tendenz steigend. Da die Pflege meist zu Hause stattfindet, wächst die Belastung für die Familien enorm. Experten fordern daher einen offeneren Umgang mit dem Thema sowie einen verstärkten Ausbau von Beratungs- und Entlastungsangeboten, wie sie etwa die Caritas Tirol bereitstellt.
14. Februar 2026
ORF
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Diagnose Demenz: Nicht über uns, sondern mit uns reden

Menschen mit Demenz werden oft ungefragt bevormundet. Dieser Bericht zeigt, warum Selbstbestimmung und Teilhabe bis zuletzt entscheidend sind und wie ein wertschätzender Dialog auf Augenhöhe gelingt.
29. Januar 2026
Der Standard
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Logo EU-Projekt LETHE-AT

Proband*innen gesucht: Demenzrisiko aktiv senken mit LETHE-AT

Bis zu 45 % aller Demenzfälle gelten als vermeidbar. Das Forschungsprojekt LETHE-AT untersucht, wie ein gesunder Lebensstil in Kombination mit digitalen Hilfsmitteln die geistige Fitness schützen kann.

Für die klinische Studie in Wien, Innsbruck und Graz suchen wir Teilnehmer*innen, die erste Anzeichen von Vergesslichkeit bemerken und aktiv vorsorgen möchten.

Was Sie erwartet:
Digitale Unterstützung: Nutzung einer Smartwatch und App zur Gesundheitsförderung.
Umfassendes Training: Coaching in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Schlaf und Gedächtnis.
Wissenschaftliche Begleitung: Betreuung durch spezialisierte Gedächtniszentren.
Ihre Rolle: Sie sind bereit, Ihren Lebensstil aktiv zu verändern und moderne Technik (Smartwatch/Smartphone) im Alltag zu nutzen.

Interesse an einer Teilnahme? Leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Forschung und schützen Sie Ihre kognitive Gesundheit.
21. Januar 2026
LETHE-AT
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Rehabilitation bei Demenz: Mehr als ein bisschen Bewegung

Rehabilitation bei Demenz ist mehr als Bewegung – sie ist ein Menschenrecht. Ein neuer Ansatz zeigt, wie gezielte, alltagsnahe Therapie Selbstständigkeit, Teilhabe und Lebensqualität von Menschen mit Demenz bis zuletzt stärken kann – und zugleich Angehörige entlastet.
10. Dezember 2025
Der Standard
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24-Stunden-Pflege: Agenturen wollen bei Reform mitreden

Gesundheitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) will ab Februar die Qualitätssicherung in der 24-Stunden-Betreuung starten.
Die Agenturen begrüßen die Reform, fordern aber Einbindung in den Prozess und eine Erhöhung der Förderung (derzeit max. 800 €).
Ziel ist einheitliche Qualität und regelmäßige Pflegebesuche bei betreuten Personen.
9. November 2025
ORF
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Ich verliere Worte, aber nicht meine Stimme

Raimund Oberschmid lebt mit einer seltenen Form der Frontotemporalen Demenz. Schritt für Schritt verliert er Wörter – aber nicht seine Stimme. Gemeinsam mit seiner Frau setzt er sich dafür ein, dass Menschen mit Demenz gehört werden und über ihr Leben selbst bestimmen können. Offen, humorvoll und mutig zeigt das Paar, dass ein gutes Leben mit Demenz möglich ist – wenn Verständnis und Akzeptanz wachsen.
Ein Blogartikel von Marianne Buchegger.
7. November 2025
Der Standard
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Neue Alzheimer-Therapie im Rudolfinerhaus gestartet

Im Wiener Rudolfinerhaus wurde erstmals in Österreich die neue Infusionstherapie mit Donanemab (Kisunla) zur Behandlung von Alzheimer im Frühstadium durchgeführt. Die Substanz kann das Fortschreiten der Erkrankung nachweislich verlangsamen und gilt als wichtiger Schritt in der Demenztherapie.

Die Behandlung erfolgt im Memory Center des Rudolfinerhauses nach sorgfältiger Diagnostik und wird regelmäßig kontrolliert. Für österreichische Patient:innen sind derzeit Voruntersuchungen möglich.
5. November 2025
Austria Presse Agentur
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Ruf nach mehr Kontrollen in der 24-Stunden-Betreuung

Immer lauter wird die Forderung nach strengeren Qualitätskontrollen und mehr Transparenz bei der 24-Stunden-Betreuung. Nur ein Bruchteil der Agenturen trägt derzeit das ÖQZ-24-Qualitätssiegel – zu wenig, sagen Expert:innen. Neben verbindlichen Standards stehen auch faire Preise und bessere Absicherung für Betreuungskräfte im Fokus.
27. Oktober 2025
ORF
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Pflegekräfte als Schwerarbeiter*innen anerkannt

Ab 2026 werden Pflegeberufe in die Schwerarbeiterregelung aufgenommen – ein wichtiger Schritt zur Anerkennung der körperlich und psychisch belastenden Arbeit in der Pflege. Doch reicht das aus? Wir beleuchten, was die Änderung konkret bedeutet und welche Fragen für Pflegekräfte noch offen bleiben.
22. Oktober 2025
ORF
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Logo APA

Alzheimer-Zahlen steigen – die Angst sinkt

Obwohl immer mehr Menschen betroffen sind, fürchten sich heute weniger Österreicher:innen vor Alzheimer als noch 2018. Eine neue Umfrage zeigt: Das Wissen wächst, der Informationsbedarf bleibt.
14. Oktober 2025
Austria Presse Agentur
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Räume, die verbinden

Im Blogartikel von Marianne Buchegger wird gezeigt, wie demenzsensible Architektur im WOAL-Haus (Wohnen ohne Alterslimit) Teilhabe, Orientierung und Gemeinschaft ermöglicht. Durch offene Grundrisse, klare Wegeführung und achtsame Gestaltung entstehen Räume, die Sicherheit und Nähe schaffen – für Menschen mit Demenz und ihre Umgebung.
7. Oktober 2025
Der Standard
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Studie: Bildung hält auch spät im Leben geistig fit

Ein Beitrag im Ö1 Mittagsjournal.
2. Oktober 2025
Ö1
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Neue Sicherheitsvorgaben für Alzheimer-Medikament Lecanemab (Leqembi)

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat die Bildgebungsrichtlinien für die Therapie mit Lecanemab erweitert: Zusätzlich zu den bisherigen MRT-Kontrollen vor der 5., 7. und 14. Infusion ist nun auch eine MRT vor der 3. Infusion verpflichtend.

Grund dafür sind internationale Berichte über frühe und teils schwere ARIA-Nebenwirkungen (Hirnschwellungen oder Mikroblutungen), die auch tödlich verlaufen konnten.

Ziel der engeren Überwachung ist es, solche Veränderungen frühzeitig zu erkennen und Komplikationen zu vermeiden.

Ärztinnen und Ärzte sollen die MRT jeweils eine Woche vor der nächsten Infusion durchführen und auswerten, bevor die Behandlung fortgesetzt wird. Bei Auffälligkeiten kann die Therapie unterbrochen oder abgebrochen werden.
29. September 2025
Medscape
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